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Mühlviertel gibt Biogas: Aus Mais wird Bio+Erdgas

In Engerwitzdorf steht schon in einem Jahr Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen aus der Region den Haushalten zum Heizen und Tanken zur Verfügung. Die Biogas-Anlage wird von der Naturgas Engerwitzdorf GmbH - einem Zusammenschluss von vier Landwirten aus der Region - errichtet und betrieben.
Die erdgas oö., ein Unternehmen der OÖ. Ferngas AG, errichtet eine Biogas-Aufbereitungsanlage zur Reinigung und anschließenden Einspeisung des somit veredelten Biogases in das bestehende Erdgas-Leitungsnetz der OÖ. Ferngas AG.
Pro Jahr werden rund zehn Mio. Kilowattstunden Biogas produziert, die laut aktueller Wohnbauförderung für die Versorgung von rund 4.000 Einfamilienhäusern mit Bio+Erdgas (30% Biogas, 70% reines Erdgas) ausreichen. Das in Engerwitzdorf gewonnene Biogas spart mindestens 2.000 Tonnen CO2 pro Jahr und wird von der erdgas oö. an Haushalte wie auch Gemeinden vertrieben.

Am 23.9.2009 wurde im Parlament eine Novelle zum Ökostromgesetz beschlossen, die neben der Verstromung von Biogas auch die Aufbereitung auf Erdgasqualität und nachfolgende Einspeisung ins Erdgasnetz durch einen Technologiebonus von 2 Cent pro Kilowattstunde unterstützt. Damit wird ermöglicht, dass die Verstromung von Biogas dort stattfindet, wo auch die anfallende Wärme zu 100 Prozent genutzt werden kann.

Im Bild: OÖ. Ferngas-Vorstand Johann Grünberger (l.) und erdgas oö.-Geschäftsführer Klaus Dorninger (2.v.r.) mit den vier Mühlviertler Landwirten Gottfried Reichinger, Rudolf Mairhofer, Franz Gstöttenmair und Franz Reichinger (v.l.).


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Pressefoto (OÖ. Ferngas AG, Abdruck honorarfrei):
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